Berichte, Bücher & Alben

Rheinlandhühner im "Practical Poultry"


Die Rheinlandhühner in „Freude mit der Kleintierzucht“

Die Titelseite und der Bericht über die Rheinlandhühner lassen sich als pdf herunterladen.

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Kleintierzucht
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Kleintierzucht
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Franz Montag: Rheinländer und Zwerg-Rheinländer

100 Jahre Sonderverein der Züchter des Rheinlandhuhn
(80 Seiten rund um die Geschichte dieses Wunderhuhns)

Festschrift 80 Jahre Sonderverein der Züchter des Rheinlandhuhns
(423 Seiten, Infos bis ins letzte Detail) zu beziehen über den Sonderverein der Züchter des Rheinlandhuhns e.V.

Chronik

Das Deuka-Hühneralbum

Der folgende Text wurde dem wunderbaren „Hühneralbum“ des Geflügelfutterherstellers DeuKa entnommen. Es erschien in der dritten Auflage im März 1955. Das Buch beschreibt eine große Anzahl von damals "gängigen" Hühnerrassen. Die Bilder mussten mit dem Geflügelfutter, ähnlich wie Abziehbilder von Fußballstars, gesammelt werden und wurden in das zunächst leere Album eingeklebt. Selbstverständlich waren die Hühnerbilder somit in Insiderkreisen begehrte Sammlerobjekte und man tauschte beispielsweise Westfälische Totleger gegen Rheinländer-Bildchen.
Das Buch ist eine freundliche Leihgabe von Herrn Josef Manner aus Rheinbach-Wormersdorf, der zusammen mit seiner Mutter in jungen Jahren ein begeisterter Sammler von Hühnerbildern war.

Aus dem kleinen, sehr wetterharten Eifeler Bauernhuhn, das in der Form den Totlegern ähnlich war, züchtete der weit über Deutschlands Grenzen bekannt gewordene rheinische Züchter Dr. von Langen die Rasse, die innerhalb der rheinischen Züchtungen die größte Bedeutung erlangte und den Namen ihrer Heimat erhielt, DIE RHEINLÄNDER.

Unter Wahrung der für deutsche Rassen typischen Eigenarten in bezug auf Form, Lauf- und Augenfarbe, Ohrscheiben und Kammbildung, gelang bei den Rheinländern wiederum der Versuch, Wirtschaftlichkeit und Verbreitung zu sichern, indem die Körperform bewußt geräumiger und robuster gezüchtet wurde, so daß sie heute einem wohlgestalteten, kastenförmigen Rechteck entspricht. Auch hier führte der Weg über andere geeignete Rassen (z.B. Minorkas, die französischen Rassen Le Mans und La Bresse u.a.), zu dem Erfolg, der auch den vernachlässigten deutschen Rassen auf gleiche Weise wieder zukommen muß und wird.

Die Rheinländerform entspricht dem mit Recht so genannten "goldenen Schnitt" (d.h. Tiefe zur Länge wie 5:8). Die bei der Henne gewahrte waagerechte Haltung bel geradem Rücken fällt beim feurigen Hahn durch etwas aufgerichtet getragene Brust leicht nach hinten ab. Den im stumpfen Winkel getragenen Schwanz decken beim Hahn sehr breite, stumpf verlaufende Sicheln. Der Schwanz der Henne soll breit, aber nicht zu stark gefächert getragen werden. Den Kopf ziert ein mittelgroßer, nicht stark geperlter Rosenkamm, dessen Dorn der Nackenlinie folgt. Die Augen sind dunkelbraun, die Ohrscheiben klein, rund und weiß, die Lauffärbung schieferblau bis schwarz.

Von den bekanntesten Farbenschlägen: schwarz, weiß, rebhuhnfarbig, blau und gesperbert hat der schwarze die weitaus stärkste Verbreitung gefunden. Bei rassigen Tieren dieses Farbenschlages zeigt die sattschwarze Gefiederfarbe einen schönen grünen Käferglanz.

Die Wirtschaftlichkeit der Rheinländer ist in Legeleistung und Fleischnutzung ausgezeichnet. Mehrjährige Leistung (bis zum 4. Lebensjahr) ist dieser Rasse in besonderem Maße eigen. Hierbei wird häufig die Leistung des ersten Legejahres von der im zweiten Legejahr übertroffen. Das Fleisch ist trotz der Dunkelhäutigkeit weiß.

Im Gegensatz zu den meisten deutschen und nordeuropäischen Rassen sollte man bei den Rheinländern dafür Sorge tragen, daß sie nicht zu groß und zu massig werden, und bei der Bewertung jeden Typ als groben Fehler strafen, der nicht der Landhuhnform entspricht!

Huhn

Geflügelzucht in Japan

Helene von Ulm zu Erbach (Tochter des Japanologen Dr. Philipp Franz von Siebold verfasste folgende Aufsätze:

  • Die Geflügelzucht in Japan. In: Monatsschrift für Handel, Industrie, Politik, Wirtschaft und Kunst (3.1901, Nr. 34 v. Januar 1901) (Herunterladen - pdf, 5,1 MB)
  • Japanische Chabo. In: Monatsschrift für Handel, Industrie, Politik, Wirtschaft und Kunst (9.1907, Nr. 108 v. Mai 1907) (Herunterladen - pdf, 2 MB)

Zum Schmunzeln

Zapfhahn